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Die Windenergieerzeugung wird auch in Deutschland weiter ausgebaut und so sind jedes Jahr mehr Windräder in der Landschaft zu sehen. Aber warum sind so viele Windräder unten grün?


Windräder gehören mittlerweile vielerorts in Deutschland zum Landschaftsbild dazu. Kein Wunder, denn neben der Sonnenenergie spielt die Windenergie eine zentrale Rolle bei den erneuerbaren Energien und somit auch für das Erreichen der Klimaziele, weshalb die Windenergie in Deutschland stetig ausgebaut wird. Was allerdings beim Anblick der Windräder auffällt, ist, dass diese oft unten grün gestrichen sind, aber warum ist das so?

Deswegen sind so viele Windräder unten grün

Der Großteil der Windräder in Deutschland werden vom Windenergieanlagenhersteller Enercon produziert. Fast jedes zweite in Deutschland aufgebaute Windrad wird von diesem Hersteller hergestellt. Die Windräder von Enercon tragen am Fundament des Turmes farblich abgestufte grüne Ringe, die von unten nach oben immer heller werden.

Grund dafür ist zum einen die Unterscheidung der Windräder von denen der Wettbewerber und zum anderen sorgen die Farbabstufungen für eine bessere Integration in den Horizont. Dieser wirkt somit harmonischer. Aus diesem Grund bietet der Hersteller auf Inseln alternativ auch Abstufungen in Blau an. Die Abstufungen der Farben folgen dabei dem Natural-Color-System.

Warum haben Windräder rote Streifen?

Neben den grünen Farbtönen am Fundament haben Windräder auch rote Streifen entweder am Turm selbst oder an den Rotorblättern. Diese Streifen werden auch Tageskennzeichnung genannt und dienen der Sichtbarkeit für den Flugverkehr. Je nach Größe der Windanlage werden als Tageskennzeichnung auch sogenannte „Tagsfeuer“ an den Windanlagen genutzt. Das sind weiß blinkende Lichter, welche sich am höchsten Punkt des Windrades befinden.

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