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Das Überwinden der Hindernisse im Hochseilgarten sieht nicht auf Anhieb besonders anstrengend aus, weshalb sich viele über den Muskelkater am nächsten Tag wundern. Aber warum bekommen viele einen Muskelkater nach dem Besuch im Hochseilgarten?


Im Hochseilgarten geht es in erster Linie um die Höhe und die Überwindung der eigenen Angst. Ziel ist es, über den eigenen Schatten zu springen und das am besten zusammen mit anderen. Auf verschiedenen Routen müssen kreative Hindernisse in luftiger Höhe überwunden werden. Die Konzentration liegt dabei stets auf dem Nervenkitzel. Dass das Turnen in den Baumkronen auch für die Muskulatur eine Herausforderung ist, merken viele erst am nächsten Tag.

Warum bekommt man Muskelkater nach dem Hochseilgarten?

Hochseilgärten sind vor allem wegen der kreativen Hindernisse so spannend. Man muss sich über Kletternetze, schwingende Balken und Seile hangeln, über Hindernisse klettern, an Seilbahnen entlang rutschen und vieles mehr. Durch die unterschiedlichen Routen hat dabei jeder die Möglichkeit, an seine eigene individuelle Grenze zu gehen. Diese ungewohnten Bewegungen fordern von Stütz- und Griffmuskulatur Höchstleistungen. Durch die Aufregung vergisst man zum Beispiel schnell, dass man sich ständig mal mehr und mal weniger intensiv irgendwo festhält bzw. „krallt“. Was die Unterarme im Hochseilgarten geleistet haben, merken die meisten dann erst nach dem Ausflug durch den Muskelkater.

Neben den Unterarmen läuft auch der Stützapparat auf Hochtouren. Ständig muss der Körper sich in alle Richtungen beugen und die Balance ausgleichen. Motorisch ist das ein komplexes Zusammenspiel zwischen der gesamten Bauch- und Rückenmuskulatur, welche aus zahlreichen Muskelgruppen bestehen und einen Großteil der Muskulatur des Körpers ausmacht. Wer hierbei keinen Muskelkater bekommt, der ist entweder nicht wirklich an seine Grenzen gegangen oder auch im Alltag sehr akrobatisch unterwegs.

Was tun gegen den Muskelkater nach dem Hochseilgarten?

Leichte Schmerzen nach einem Besuch im Hochseilgarten sind in aller Regel muskulär. Ruhe und Schonung ist dann das beste Mittel gegen Muskelkater. Vorbeugen können Sie diesen, indem Sie sich vor dem Klettern etwas dehnen und Griff- und Stützmuskulatur lockern.

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