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Der Umgang mit Trockeneis ist sicherlich nichts Alltägliches, weshalb sich vor allem Viele fragen, wie die Handhabung bei der Entsorgung ist. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen.


Prinzipiell gibt es beim Umgang mit Trockeneis nur ein paar Dinge zu beachten. Diese sollten dafür aber dringend beachtet werden, da Trockeneis sonst ein paar Gefahren mit sich bringen kann. Sobald Trockeneis nicht mehr gekühlt wird, sublimiert es. Das bedeutet, dass das aus CO2 bestehende Trockeneis direkt vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht(1), weshalb schon kleine Mengen Trockeneis in geschlossenen Räumen ausreichen, um den Sauerstoffgehalt so weit zu senken, dass ein Mensch ersticken kann. Erste Symptome treten bereits bei einer Kohlenstoffdioxidkonzentration ab etwa 5 Prozent auf(2/3).

Trockeneis richtig entsorgen – Das müssen Sie beachten

Trockeneis muss etwas anders entsorgt werden als andere Dinge. Das liegt daran, dass es sich mit der Zeit verflüchtigt und somit nicht in die Mülltonne geworfen werden darf. Gehen Sie bei der Entsorgung von Trockeneis wie folgt vor:

1. Keinen direkten Hautkontakt

Trockeneis hat eine Temperatur von -78,5 Grad Celsius. Bei Hautkontakt kann es an der Haut kleben bleiben und in kurzer Zeit zu Kälteverbrennungen führen. Berühren Sie Trockeneis deswegen niemals direkt. Tragen Sie am besten Handschuhe.

2. Trockeneis ins Freie stellen

Um Trockeneis zu entsorgen, muss es verdampfen. Dazu sollte es in einem offenen Behälter im Freien platziert werden. Das Verdampfen in belüfteten Räumen sollte ebenfalls vermieden werden, da sich das CO2 auf dem Boden ablegt und so luftgeschützte Bereiche von Wohnungen befüllen kann. Der Behälter sollte nicht verschlossen sein. Bei einem luftdichten Verschluss besteht sogar Explosionsgefahr.

3. Nicht unbeaufsichtigt lassen

Lassen Sie den Behälter nicht unbeaufsichtigt, damit keine Kinder oder Tiere in die Nähe gelangen. Das Verschlucken von Trockeneis ist aufgrund von Erstickungsgefahr und Kälteverbrennungen lebensgefährlich.

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