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Für die Meditation ist eine bequeme Sitzhaltung die wichtigste Basis. Beliebt sind dabei vor allem Meditationsbank und Yogakissen. Wo die Unterschiede liegen, erfahren Sie hier.


Für die Meditation ist eine bequeme Sitzhaltung die wichtigste Basis. Ob im Liegen, im Sitzen oder auf dem Stuhl ist sicherlich Geschmackssache, allerdings ist die auf dem Boden sitzende Meditation die verbreitetste Variante. Wichtig ist dabei vor allem eine Haltung, bei der die Gelenke entlastet werden, weshalb die meisten Menschen auch auf dem Boden eine leichte Erhöhung als angenehm empfinden.

Kissen und Meditationsbank unterstützen die Wirbelsäule

Nichts ist beim Meditieren schlimmer als eine unbequeme Haltung, denn „unbequem“ kann bei einer längeren Meditation schnell zu „schmerzhaft“ werden. Um Bandscheiben, Wirbelsäule und Gelenke zu entlasten und Verletzungen vorzubeugen, ist es wichtig, dass die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form behält. Hierfür muss sich die Hüfte mindestens auf derselben Höhe wie die Knie befinden. Befindet sich die Hüfte tiefer, ändert sich auch der Winkel der Hüfte, was sich auf den gesamten Rücken auswirkt.

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Das kann ganz einfach selbst ausprobiert werden. Liegen die Knie über der Hüfte, ist diese eher nach vorne angewinkelt, was einen geraden Rücken erschwert. Weiter oben und zusätzlich noch mit einer schrägen Sitzfläche neigt sich die Hüfte nach hinten und der obere Rücken wird entlastet. Und genau darum geht es am Ende, dass die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form bleibt. Je unflexibler die Hüfte ist, desto höher muss sich diese in der Meditation befinden.

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Was unterstützt besser?

Ob Yogakissen oder Meditationsbank – beide erhöhen die Hüfte während der Meditation. Der Unterschied ist einzig und allein die Sitzposition. Während man auf einem Yogakissen im Schneidersitz sitz, platziert man sich auf einer Meditationsbank über den Unterschenkel im Kniesitz. Als Erstes stellt sich also die Frage, welche Sitzposition einem besser liegt. Viele fühlen sich im erhöhten Schneidersitz wohl, da die Kniegelenke hier noch etwas weniger belastet werden. Manche Leute fühlen sich aber im Schneidersitz erst wohl, wenn die Knie auch jeweils von einem Kissen supportet werden.

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Meditationsbänke haben den Vorteil, dass diese meist einklappbar und somit gut verstaubar sind. In der Regel sind die Bänke leicht angewinkelt, was für viele eine große Hilfe bei der Entlastung der Wirbelsäule ist. Die meisten Yogakissen sind nicht angewinkelt. Wer ein Kissen beim Meditieren bevorzugt, aber das Becken anwinkeln möchte, der sollte sich für ein Halbmond-Yogakissen entscheiden, da diese in der Regel ebenfalls einen Winkel haben. Yogakissen und Meditationsbänke gibt es in verschiedenen Höhen. Es bietet sich daher an, die nötige Höhe mit normalen Kissen vor dem Kauf grob abzuschätzen. Bei der Wahl einer Meditationsbank spielt für viele gerade bei längeren Meditationen die Polsterung eine Rolle. Meditationsbänke mit Polsterung sind zwar teurer, aber der Komfortunterschied ist doch deutlich spürbar.

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Fazit

Ob Yogakissen oder Meditationsbank, der Sinn ist die Entlastung der Wirbelsäule durch eine Erhöhung der Hüfte. Beides erfüllt seinen Zweck mit einer unterschiedlichen Sitzhaltung. Probiere aus, welche Sitzhaltung besser für dich passt. Du solltest in der jeweiligen Position keine Schmerzen haben. Falls dies dennoch der Fall sein sollte, solltest du dich auf jeden Fall für eine höhere Variante des jeweiligen Yogakissens oder der jeweiligen Meditationsbank entscheiden. Eine leichte Schräge wird bei beiden Varianten in der Regel als angenehm empfunden.

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