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Mit wenigen Handgriffen den Garten in eine Wohlfühloase verwandeln – So geht’s

Von |3. April 2024|Lesezeit: 4,4 Min.|

Wer die Gartensaison einläutet, bringt als erstes Gartenmöbel und Rasen auf Vordermann. Foto: Counselling/Pixabay.com

Mit dem Frühling beginnt auch die Gartenzeit. Erfahren Sie, wie sich Ihr Garten mit wenigen Handgriffen in eine Wohlfühloase verwandelt.

Wenn der Frühling kommt, soll der Garten dringend auf Vordermann gebracht werden. Da werden alte Gartenmöbel entstaubt, der Rasen wird frisch gemacht und das Trampolin von den restlichen Herbstblättern befreit. Damit das heimische Grün wieder zum Wohlfühlen und Entspannen einlädt, gestalten findige Gartenbesitzer es mit wenigen Handgriffen neu.

Ordnung schaffen und Altes auffrischen

Der erste wichtige Schritt nach dem Winter ist in jedem Fall, Ordnung zu schaffen. Es gilt, alte Blätter von Terrasse, Blumenbeeten und Spielgeräten zu entfernen. Dabei ist es möglich, zu überprüfen, ob alle Pflanzen den Winter gut überstanden haben, ob es Befall durch Schnecken und andere Schädlinge gibt und ob hier noch mehr zu tun ist. Beete werden nun auch auf Vordermann gebracht, um die Pflanzsaison pünktlich einläuten zu können.

Um die Terrasse wieder nutzbar zu machen, geht es jetzt darum, die alten Gartenmöbel auf Vordermann zu bringen. Zunächst wird hier überprüft, ob es Beschädigungen gibt und ob alte Möbel ausgetauscht werden müssen. Wer hier aufs Budget achten möchte, setzt auf DIY-Projekte, günstige Möbel aus dem Baumarkt oder Second Hand-Möbel. Sind Stühle, Liegen und Co. noch gut in Schuss, werden sie gereinigt und, falls notwendig, mit einem neuen Anstrich versehen. Wer ein wenig frischen Wind in den Garten bringen möchte, ohne neue Möbel zu kaufen, wählt moderne, hochwertige Gartenauflagen, die die alte Gartenliege auffrischt. Jetzt können Gartenfans bereits erste Stunden im heimischen Grün verbringen.

Aus Sicherheitsgründen ist es unumgänglich, Spielgeräte wie das Trampolin vor der Benutzung auf Schäden zu kontrollieren. Foto: Hans/Pixabay.com

Spaß und Bewegung kommen nicht zu kurz

Vor allem Familien nutzen den Garten natürlich nicht ausschließlich als Oase der Entspannung. Es gibt Spielgeräte, Schaukeln, ein großes Trampolin und vieles mehr. Auch all diese Dinge sollten zu Beginn der Gartensaison einmal auf Schäden überprüft und bei Bedarf repariert werden. Oft ist es hier nämlich nicht nötig, neue Geräte anzuschaffen, die alten lassen sich wunderbar instand setzen.

Die Kinder dürfen hier gern mithelfen und DIY-Projekte im Garten umsetzen. Schon das Bauen von neuen Spielgeräten kann eine tolle Beschäftigung sein, die die ganze Familie näher zusammenbringt. Und ganz nebenbei entstehen tolle Spielzeuge! So lässt sich beispielsweise aus alten Waschwannen und Europaletten eine tolle Matschküche zaubern, die die Kinder lange bespielen möchten.

Für die Erwachsenen hingegen ist eine kleine Yoga- oder Sportecke eine schöne Idee. Bei sonnigem Wetter gibt es kaum etwas Schöneres, als draußen Sport zu machen. Eine abgeschirmte Ecke des Gartens wird mit Yogamatte, Gewichten und anderem Sportequipment ausgestattet. Schatten ist hier wichtig, um keinen Sonnenbrand oder gar Sonnenstich zu erleiden. Wer kein Sonnensegel hat, kann einen einfachen Sonnenschirm aufstellen oder mit einem großen Tuch und Seilen ein Sonnensegel zwischen Bäumen selbst bauen.

Ein selbst gestalteter Rosenbogen wirkt romantisch, schafft schattige Plätze und schützt vor neugierigen Blicken. Foto: KRiemer/Pixabay.com

Blumige Rückzugsorte schaffen

Die meisten Gartenbesitzer möchten in ihrer Oase Ruhe und Entspannung finden. Blumen sorgen gleichzeitig für Sichtschutz, einen betörenden Duft und ein farbenfrohes Gesamtbild. Ein neuer Trend in diesem Bereich ist das Tauschen. Dabei treffen sich Gartenbesitzer und tauschen Setzlinge aus, ohne dafür etwas zu bezahlen. So schaffen sie eine vielfältige Pflanzlandschaft im eigenen Garten, ohne viel Geld für neue Pflanzen auszugeben. Große Beete mit bunten Blumen schaffen die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Wer die Möglichkeit hat, stellt in diesen Bereichen eine Hängematte auf – auch ein Strandkorb bietet Rückzugsmöglichkeiten und Ruhe – und verbringt entspannte Stunden im Garten.

Besonders romantisch werden diese Rückzugsorte mit Rosen. Rankgitter helfen dabei, einen eleganten Rosenbogen zu schaffen. Außerdem entsteht so eine höhere Ebene, die als Sichtschutz dient. Die großen Bögen werfen zusätzlich Schatten, sodass es sich länger in diesem Bereich aushalten lässt.

DIY: Romantische Gartenbeleuchtung

In den Abendstunden schafft die richtige Beleuchtung eine gemütliche, entspannte Stimmung. Nicht nur bei Gartenpartys ist eine passende Gartenbeleuchtung deshalb das A und O. Ob Solarlichter, Lampions, Lichterketten oder Fackeln, die Auswahl ist unbegrenzt. Dabei kann es ganz schön ins Geld gehen, wenn jedes Jahr neue Außenlichter angeschafft werden müssen. Hier bietet sich die Chance einer Do it yourself-Idee. Wir erklären, wie Groß und Klein gemeinsam Dosenteelichter bauen können.

Was wird benötigt?

  • Konservendosen
  • Nagel
  • Hammer
  • Teelichter

So geht’s

Zunächst werden die leeren, ausgespülten Konservendosen mit Wasser befüllt in den Gefrierschrank gestellt. Das verhindert, dass sie beim späteren Einschlagen des Musters eindellen. Ist das Wasser nach einigen Stunden komplett durchgefroren, werden die Dosen entnommen und mit einer Schraubzwinge an einem Tisch oder der Werkbank befestigt.
Nun lassen sich mit einem Nagel und einem Hammer kreative Muster in die Dose hineinschlagen. Wer mag, kann das Muster vorher mit einem Bleistift aufzeichnen. Als nächsten muss das Wasser nur auftauen und die Dose gut getrocknet werden. Teelicht (echt oder elektrisch) hinein, anzünden und sich am Lichtspiel erfreuen.